AUSSI-TRIP 2000

Tag 18: Olympiastadt Sydney


Heute haben wir mal wieder etwas länger geschlafen und kommen erst gegen Mittag im Olympiapark an. Wir müssen $3 Parkgebühr pro Std. im voraus bezahlen.

Mit immensen Aufwand hat Sydney hier in Homebush einen heruntergekommen Stadtteil in einen grandiosen Olympiapark verwandelt. Ab dem 15. September 2000 wurden hier 10.000 Athleten aus 198 Nationen zu den 27. Sommerspielen erwartet. 250.000 internationale Besucher und Millionen sportversessene Aussies sollten hier ab 15. September die ersten Spiele mit Öko-Siegel erleben.

Wir sind also entsprechend gespannt und fangen beim Besuch des Olympiageländes mit dem Olympiastadion an, durch welches wir eine geführte Tour für $18 (Studententarif, sonst $24) unternehmen, wobei wir interessante Einzelheiten über das Stadion erfahren. 120.000 Leute passen hier rein - mehr als in allen anderen Olympiastadien zuvor. Nach den Spielen wird das Stadion jedoch auf 80.000 Sitzplätze zurückgebaut. Der Kunststoff-Boden der Lauffläche im Stadion ist einen Zentimeter dick und luftgefedert. Die blaue Sitzplätze wirken nach Studie beruhigender. Das Regenwasser vom Dach wird gesammelt und für die Besprenkelung des Rasens, sowie für Toilettenspülung genutzt. Um so viele Menschen so schnell wie möglich ins Stadion an ihre Plätze zu bekommen wurden an jeder Ecke Auffahrten im Parkhaus-Stil gebaut. Autos für den Service können hier auch fahren. Wir sehen uns die Kabinen für TV u. Radio Stationen an. In der VIP-Lounge, die man auch mit Fahrstuhl und Rolltreppe erreichen kann, erzählt man uns das man 600 Platin-Mitglieder für das Stadion gewinnen konnte. Diese erhalten für $35.000 Aktienanteile einen eigenen Parkplatz und kostenlosen Eintritt für 2 Personen zu allen Veranstaltungen in den nächsten 30 Jahren, Olympia eingeschlossen.



Olympia-Stadion Sydney (Foto: Postkarte)



Olympiastadion Sydney*



ich im Olympiastadion*

Karte vom Olympiagelände (Dateigröße: 184 kB, Quelle: geo Special Australien)

Nach der Führung laufen wir noch ein wenig übers Olympiagelände. Leider muss man in jedem Gebäude extra bezahlen, so verzichten wir auf weitere Touren z.B. durch den Superdome und das Aqua-Center.


auf dem Olympiagelände*


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Nachmittags fahren wir wieder in die City, zunächst in den Botanischen Garten, genauer gesagt zum MrsMacquaries Point, wo wir einen tollen Blick auf die Oper haben. 



Link-Tipp: National Geographic Deutschland: Sydney - Bühne frei für Olympia

Weitere Link-Tipps zur Olympiade: Die Geschichte der olympischen Spiele (englisch); CitySearch Virtual Tour, Olympische Spiele, mit 360 Bildern (englisch, folgende Plugins werden benötigt: Flash, Shockwave und IPix); offizielle Seite der Olympischen Spiele (englisch); Official Site of the International Olympic Committee; ein Online-Spiel zur Olympiade (Flash-Player Plugin wird benötigt)



Blick vom MrsMacquaries Point auf Oper und Brücke*



im Royal Botanic Garden*



Blick von den Rocks auf die Oper*

Wir fahren weiter zu den Rocks. Es bleibt uns nichts anderes übrig als den Wagen für $15 Tagesgebühr zu parken (schließlich wollen wir nicht jede Stunde $3 in eine Parkuhr nachwerfen). Es wird bereits langsam dunkel. An der Harbour-Bridge erkundigen wir uns nach den Preisen für das Besteigen der Brücke (siehe auch "Mutige Kletterer an Seil und Haken"). $90 erscheinen uns jedoch zu viel zu sein und wir entscheiden uns für eine Sunset-Tour im Hafen ($13 Studententarif, sonst $18) und bereuen es nicht. In der Dämmerung bietet sich uns das typische Postkartenmotiv über City, Oper und Harbour-Bridge.

Abends gehen wir zum Darling Harbour und essen vorzüglich im blackbird Restaurant ($ 34 für zwei Personen; e-Mail: blackbird@netspace.net.au). Dann fahren wir hoch auf den AMP Tower im Centrepoint. Leider ist alles verglast und das Licht spiegelt sich. Trotzdem ist der Ausblick fantastisch.



Blick vom Sydney Tower*



Blick vom Sydney Tower*

Nach dem Besuch des Sydney Towers fahren wir nochmal zum MrsMacquaries Point, um von dort noch mal die Aussicht auf die diesmal beleuchtete Oper und Harbour Bridge zu genießen. Im Dunklen ist es fast noch schöner als bei Tageslicht.



Oper und Brücke bei Nacht am MrsMacquaries Point



Aussicht auf die Syline vom Circular Quay*

Gegen 22 Uhr fahren wir zurück zum Coogee Beach, wo wir mit Vaclafs Freunden einen Geburtstag fast direkt am Strand feiern. Wir genießen australisches Bier und haben viel Spaß mit Vaclafs Bekannten. Nachts gehen wir noch in eine Bar. Um 3 Uhr sind wir im Bett.


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